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商品詳細
Gewaltengliederung : Legitimation und Dogmatik im nationalen und internationalen Rechtsvergleich. 権力分立-比較法における正当化と学説
・ISBN 978-3-16-148670-8 Ln. EUR 144.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-157995-0
| 著者・編者 | Möllers, Christoph, |
|---|---|
| シリーズ | Jus Publicum |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2005 |
| ページ数 | 515 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <523-902> |
解説
Warum sind Staatsorganisationen traditionell in drei Gewalten gegliedert? Auf diese Frage gibt Christoph Moellers eine legitimationstheoretisch begruendete Antwort und macht diese juristisch nutzbar: Moderne Verfassungen legitimieren sich durch den Schutz individueller Freiheit und die Ermoeglichung demokratischer Selbstbestimmung, lassen jedoch den Vorrang zwischen beiden Legitimationsformen offen. Statt einer materiellen Vorrangregel dient das Prinzip der Gewaltengliederung dem Ausgleich beider Legitimationsansprueche durch Organisation und Verfahren. Auf Grundlage dieser Einsicht leitet der Autor Kriterien zur Bestimmung der drei Gewalten her, die die Auslegung von Art. 20 Abs. 2. S. 2 GG praezisieren, und im Vergleich mit dem Verfassungsrecht der USA auf Einzelprobleme Anwendung finden: Verfassungsgerichtsbarkeit, gerichtliche Kontrolle der Verwaltung und Delegation der Rechtsetzung. In einem zweiten Argumentationsgang bewaehrt sich dieses Modell auch bei foederalen Rechtsordnungen und uebernationale Organisationen wie der EU, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Welthandelsorganisation (WTO). Probleme der Kompetenzbestimmung zwischen Ebenen, der Verbundverwaltung oder der Anwendbarkeit von internationalem Recht werden durch das Modell auf eine systematische Grundlage gestellt.