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Metapher und Kreuz

Metapher und Kreuz : Studien zu Luthers Christusbild. ルターのキリスト像研究

・ISBN 978-3-16-148605-0 Ln. EUR 159.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 9783161662805
著者・編者Wolff, Jens,
シリーズHermeneutische Untersuchungen zur Theologie
出版社(Mohr, GW)
出版年月2005
ページ数660 S.
言語GER
ニュース番号<519-129>

解説

Jens Wolff untersucht das zentrales Thema der christlichen Theologie: die Christologie. Einen Knotenpunkt christologischer Lehrbildung stellt Martin Luthers Konzeption dar.Waehrend Luthers Kreuzestheologie schon immer ein prominenter Forschungsgegenstand war, gab es seit Erich Vogelsangs Pionierstudie "Die Anfaenge von Luthers Christologie" (1929) keine geeignete historisch-systematische Spezialmonographie ueber Luthers Deutung des gekreuzigten Auferstandenen. Jens Wolff bietet nun eine "case study" zu Christi Kreuz und Auferstehung. Er analysiert exemplarisch Luthers Auslegung des christozentrisch gedeuteten Psalm 22 aus der zweiten Psalmenvorlesung. Sie weist einen engen Zusammenhang mit dem "Antilatomus" und der kreuzestheologischen Formel "Christus ... factus est peccatum metaphorice" auf (vgl. 2Kor 5,21).Das systematisch-theologische Ziel der Untersuchung ist die Ausarbeitung einer theologischen Metaphorologie unter Rekurs auf Luthers plurale Heilsmetaphorik, deren bekanntestes Element das Bild vom seligen Tausch und froehlichen Wechsel ist. Der Kreuzestod des gottverlassenen Christus und seine Auferstehung kommen bildlich zur Sprache, wie anhand des Heilswortes vom "Tod des Todes" eroertert wird. Die historisch-systematische Arbeit am Modellfall zeigt, dass Luther nahezu ueberall metaphorisch redet, ohne das Kreuzesgeschehen zu verharmlosen. Dies unterscheidet ihn von der traditionellen exegetischen UEberlieferung zu Psalm 22, z.B. den Psalmenkommentaren von Augustin, Hieronymus, Thomas von Aquin und Cajetan, waehrend sich groessere UEbereinstimmungen mit den Psalmenkommentaren von Melanchthon, Bucer, Zwingli und Calvin ergeben. Luther gebraucht bildhafte Rede von Christi Kreuz und Auferstehung in ausserordentlich grosser Formvarianz. Von dieser Sprachdynamik kann nicht zuletzt die Predigt der Gegenwart profitieren. Jens Wolff wurde fuer dieses Werk 2004 mit dem Martin-Luther-Preis in Wittenberg ausgezeichnet.