株式会社極東書店トップ商品一覧Das Sonderkollisionsrecht der deutschen internationalen Schiedsgerichtsbarkeit : Zur Bestimmung des anwendbaren materiellen Rechts gemaess Paragr. 1051 Abs. 1 und 2 Zivilprozessordnung.

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Das Sonderkollisionsrecht der deutschen internationalen Schiedsgerichtsbarkeit

Das Sonderkollisionsrecht der deutschen internationalen Schiedsgerichtsbarkeit : Zur Bestimmung des anwendbaren materiellen Rechts gemaess Paragr. 1051 Abs. 1 und 2 Zivilprozessordnung. ドイツの国際仲裁裁判権の特別抵触法

・ISBN 978-3-16-148571-8 Brosch. EUR 69.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158484-8

著者・編者Handorn, Boris,
シリーズStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2005
ページ数260 S.
言語GER
ニュース番号<519-1006>

解説

Internationale Schiedsverfahren, denen die Einbindung in eine bestimmte staatliche Gerichtsorganisation fehlt, werfen in besonderer Weise die Frage nach dem in der Hauptsache anwendbaren Recht auf. Fuer in Deutschland lokalisierte Schiedsgerichte enthaelt ? 1051 Abs. 1 und 2 Zivilprozessordnung eine spezielle Kollisionsnorm zur Bestimmung des massgeblichen Sachrechts.Boris Handorn untersucht, welche besonderen Regeln Schiedsrichter und Parteien in Deutschland lokalisierter internationaler Schiedsverfahren bei der Bestimmung des anwendbaren Sachrechts zu beachten haben, und kommt zu dem Ergebnis, dass das Europaeische Schuldvertragsuebereinkommen (EVUE) die Vertragsstaaten nicht dazu verpflichtet, die fuer Schiedsgerichte geltenden Kollisionsregeln entsprechend dem UEbereinkommen auszugestalten. Ebenso wenig enthaelt ? 1051 Abs. 1 und 2 ZPO eine blosse Verweisung auf die allgemeinen (Vertrags-)Kollisionsnormen der Art. 27 ff. EGBGB.Im Mittelpunkt der notwendigen Konkretisierung der in ? 1051 Abs. 1 und 2 ZPO niedergelegten kollisionsrechtlichen Grundsaetze steht das Spannungsverhaeltnis zwischen Flexibilitaet und Rechtssicherheit der Anknuepfungsentscheidung. Der Autor vertritt hier einen am internationalen Entscheidungseinklang der beteiligten IPR-Systeme orientierten rechtsvergleichenden Ansatz. Aus diesem ergeben sich sowohl die Schranken der Parteiautonomie als auch die im Fall einer objektiven Anknuepfung anzuwendende Kollisionsregel, die das Grundprinzip der engsten Verbindung konkretisiert.Schliesslich wird am Beispiel des Verbraucherkollisionsrechts die Rolle individualschuetzender Sonderanknuepfungen bei der Sachrechtsbestimmung in internationalen Schiedsverfahren untersucht.