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商品詳細
Die deutschen Staatsgrenzen : Rechtshistorische Grundlagen und offene Rechtsfragen. ドイツの国境-法制史的基礎と周知の法的諸問題
・ISBN 978-3-16-148403-2 Ln. EUR 179.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-157983-7
| 著者・編者 | Khan, Daniel-Erasmus, |
|---|---|
| シリーズ | Jus Publicum |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2004 |
| ページ数 | 744 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <515-768 515-L133> |
解説
Staatsgrenzen sind ein Phaenomen, das nicht nur Historiker, Sozialwissenschaftler und Geographen angeht. Als konstituierendes Element (moderner) Staatlichkeit stellt die Grenze vielmehr auch ein genuin rechtswissenschaftliches Thema von eminent praktischer Bedeutung dar. Um so erstaunlicher ist es daher, dass eine monographische Behandlung der "Grenzen des deutschen Staatsgebietes" bisher nicht existiert. Mit weit mehr als nur fluechtigen Seitenblicken auf die benachbarten Wissenschaften unternimmt es Daniel-Erasmus Khan, diese Forschungsluecke zu schliessen. Die teilweise bereits im Mittelalter gelegten Fundamente des raeumlichen Umfangs der Bundesrepublik Deutschland werden nicht nur ganz allgemein in ihrer (verfassungs-)rechtshistorischen Dimension dargestellt und analysiert. Der Autor zeichnet vielmehr ein ueber die engen Grenzen der Fachdisziplin hinausweisendes, facettenreiches Bild des Rechtsregimes aller Grenzen Deutschlands zu seinen neun Nachbarstaaten sowie gegenueber den staatsfreien Gebieten Luftraum, Meer und Erdinneres. Einen Schwerpunkt der Untersuchung stellt in diesem Zusammenhang die rechtliche Aufarbeitung derjenigen Grenzabschnitte dar, die noch heute vom Regelfall der linearen Grenzziehung abweichen bzw. Restbestaende "unklarer" und "verschraenkter" Rechtsverhaeltnisse frueherer Jahrhunderte aufweisen. In einer ueber die Territorialverschiebungen des letzten Jahrhunderts hinaus erweiterten rechtshistorischen Perspektive erweist sich schliesslich, dass jedenfalls von einem generellen Erosionsprozess des raeumlichen Umfangs des Staatsgebietes Deutschlands bzw. seiner Territorien keine Rede sein kann, sondern dass das Rechtsregime der deutschen Aussengrenzen vielmehr ganz im Gegenteil durch ein erstaunlich hohes Mass an rechtshistorischer Kontinuitaet und Stabilitaet gekennzeichnet ist.