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Religioese Autonomie der Stadt im Imperium Romanum

Religioese Autonomie der Stadt im Imperium Romanum : Oeffentliche Religionen im Kontext roemischer Rechts- und Verwaltungspraxis.

・ISBN 978-3-16-148200-7 Brosch. EUR 74.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158665-1

著者・編者Frateantonio, Christa,
シリーズStudien und Texte zu Antike und Christentum
出版社(Mohr, GW)
出版年月2003
ページ数270 S.
言語GER
ニュース番号<504-L31>

解説

Christa Frateantonio geht der immer noch ungeklaerten Frage nach, weshalb die christliche Religion (Kirchen) sich gegenueber den polytheistischen Kulten zu einem Zeitpunkt durchsetzen konnte, als sie weder im oestlichen noch im westlichen Reichsteil die Religion der Mehrheit der Bevoelkerung war. Sie geht dabei nicht von der Konkurrenz einzelner Religionen aus, sondern konzentriert sich auf die staedtisch organisierten Kulte. Die religioese Autonomie der Staedte ist als Ergebnis einer 'fehlenden Territorialisierung' des roemischen Reiches anzusehen, welches keine reichsweite und einheitliche Religion entwickelte. Der religioese Wandel im 4. Jh. wird von den Kaisern festgelegt und durch die Interaktionsmedien Verwaltung, Recht und die Reaktivierung politischer Mittel auf staedtischer Ebene umgesetzt. Seit dem 3. Jh. n. Chr. wird die Frage nach der 'richtigen' oeffentlichen Religion als regelungsrelevant von den Kaisern eingestuft; in nach-konstantinischer Zeit erzeugen dann innerstaedtische Unruhen zwischen konkurrierenden christlichen Gruppen sowie zwischen christlichen und 'heidnischen' Bevoelkerungsteilen in den Staedten weiteren religionspolitischen Handlungsbedarf. Dieser Prozess fuehrt schliesslich zu einer fuer alle Staedte und roemischen Buerger verbindlichen und ausschliesslichen Definition von oeffentlichen Religionen ( sacra publica) als christlich.