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Koerperbilder zwischen Natur und Kultur

Koerperbilder zwischen Natur und Kultur : Interdisziplinaere Beitraege zur Genderforschung.

・ISBN 978-3-8100-3679-7 Kart. EUR 56.07

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著者・編者Macha, Hildegard / Fahrenwald, C. (Hrsg.),
シリーズAugsburger Reihe zur Geschlechterforschung
出版社(Leske + Budrich, GW)
出版年月2003
ページ数201 S.
言語GER
ニュース番号<496-1422>

解説

Das Thema Koerper avancierte in den letzten Jahren zu einem zentralen Un- tersuchungsgegenstand innerhalb der sozial- wie kulturwissenschaftlichen Diskussion. International ist eine nahezu unuebersehbare Zahl an Publikatio- nen in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen dazu erschienen und ein Ende dieses Trends ist noch nicht in Sicht. Nun ist die Auseinander- setzung mit dem menschlichen Koerper keineswegs neu: Seit es schriftlich ueberlieferte Zeugnisse gibt, ist eine Beschaeftigung mit (Koerper-)Themen wie Gesundheit und Krankheit, Jugend und Alter, Maennlichkeit und Weiblichkeit zu verzeichnen. Menschliche Selbst- wie Welterfahrung vollzieht sich in ge- nuiner und unhintergehbarer Art und Weise ueber den Koerper. Fuer die inter- disziplinaere Genderforschung war es daher naheliegend, insbesondere den Zusammenhang zwischen Koerper und Geschlecht einer kritischen Analyse zu unterziehen: Natur und Kultur des Menschen sind hierbei gleichermassen an der Konstruktion von Geschlecht beteiligt und nehmen so ueber den Koerper auch Einfluss auf die Identitaet eines Menschen. In der Begegnung der wis- senschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem Thema Koerper, Leib und Ge- schlecht befassen, entfaltet sich auf diese Weise eine spannende Auseinan- dersetzung. Der Grenzverlauf zwischen Natur und Kultur ist dabei keineswegs so eindeutig, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Gerade in der erzie- hungswissenschaftlichen Genderforschung haben sich in den letzten Jahren entlang dieser Grenze heftige Kontroversen entfacht, die lange Zeit gueltige Festschreibungen prinzipiell in Frage stellten und voellig neue Diskussionsfel- der eroeffneten. Insbesondere der Koerper als eine fundamentale Kategorie der in das Zentrum wider- geschlechtlichenIdentitaetszuschreibung geriet dabei streitender theoretischer Konzepte.