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Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus : Dokumentation einer multidisziplinaeren Vortragsreihe.
・ISBN 978-3-8100-3542-4 Kart. EUR 37.37
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| 著者・編者 | Büchel, Felix / Glück, J. / Hoffrage, U. u. a. (Hrsg.), |
|---|---|
| 出版社 | (Leske + Budrich, GW) |
| 出版年月 | 2002 |
| ページ数 | 191 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <490-1760> |
解説
Schon seit laengerem berichten die Medien ueber erhebliche rechtsextreme und fremdenfeindliche Aktivitaeten in unserem Land. Vor rund zwei Jah- ren verfestigte sich indessen innerhalb kurzer Zeit der Eindruck, dass Haeufigkeit und Intensitaet der UEbergriffe deutlich zunahmen. Fast taeglich wurden nun Ereignisse mit rechtsextremem und fremdenfeindlichem Hintergrund gemeldet. Dies fuehrte zu einer Intensivierung der Auseinan- dersetzung darueber, wie man dieser unheilvollen Entwicklung entgegen- steuern koennte. Gleichzeitig wuchs die Zahl derjenigen Buergerinnen und Buerger, die das Beduerfnis verspuerten, nicht nur ueber die sich immer be- drohlicher darstellende Entwicklung zu diskutieren, sondern auch selber etwas dagegen zu tun. In dieser Situation haben wir - der Mitarbeiterausschuss des Max- Planck-Instituts fUr Bildungsforschung, Berlin - uns Gedanken darueber gemacht, welchen Beitrag wir denn selbst leisten koennten. Dabei liessen wir uns nicht allein von persoenlicher Betroffenheit leiten, sondern auch von unserer funktionalen Verantwortung. Die Max-Planck-Gesellschaft bzw. ihre mehr als 80 Forschungsinstitute beschaeftigen eine grosse Zahl auslaendischer Wissenschaftler. Diese werden zusehends verunsichert durch das nicht eben auslaenderfreundliche Klima in unserem Land. Es schien ein elementares Gebot der Solidaritaet, diesen Kolleginnen und Kol- legen zu zeigen, dass sie nicht allein stehen. Traditionell kooperieren Wis- senschaftler der Max-Planck-Gesellschaft intensiv mit Forschungseinrich- tungen im Ausland. Es kann uns nicht gleichgueltig sein, wie das Ausland die Entwicklung in Deutschland beurteilt.