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Auf der Suche nach den Grenzen vertraglicher Leistungspflichten

Auf der Suche nach den Grenzen vertraglicher Leistungspflichten : Die Rechtsprechung des Reichsgerichts 1914 - 1923. ライヒ最高裁判所での裁判 1914~23年

・ISBN 978-3-16-147663-1 Brosch. EUR 94.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160368-6

著者・編者Emmert, Jochen,
シリーズBeiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
出版社(Mohr, GW)
出版年月2001
ページ数490 S.
言語GER
ニュース番号<483-741>

解説

Mit dem ersten Weltkrieg brach die Geschichte in das Vertragsrecht ein. Die Gerichte waren in einer epidemischen Vielzahl von Faellen aufgerufen, der vertraglichen Verpflichtung dort Grenzen zu ziehen, wo Gesetzgeber und Vertragsparteien nicht handeln konnten oder wollten. Jochen Emmert begleitet den Weg dieser Entwicklung und beleuchtet ihre geschichtlichen und rechtstheoretischen Hintergruende.Seit Beginn des Ersten Weltkriegs musste sich das Reichsgericht verstaerkt mit Faellen von Leistungsstoerungen befassen. Als der Krieg verloren war und die Inflation voranschritt, wuchs die Zahl der Faelle zu einer Epidemie an, und die Situation beruhigte sich erst ab 1923 wieder. Jochen Emmert zeigt in seiner Untersuchung die Folgen dieses Einbruchs der Geschichte in das Vertragsrecht auf. Er nimmt dabei Bezug auf die Unmoeglichkeitslehre, die Wertvorstellungen, Rechtsideen und deren Umsetzung sowie die Analyse wegweisender Faelle der Krisenjahre. Das Reichsgericht entfernte sich in diesen bewegten Jahren von dem gesetzlichen Leitbild einer buchstaeblich bis zu den Grenzen des Moeglichen reichenden Leistungsverpflichtung und entwickelte jene Rechtsfiguren, die bei der anvisierten Reform des BGB unter den amtlichen UEberschriften 'Grenzen der Leistungspflicht' und 'Stoerung der Geschaeftsgrundlage' nunmehr ausdruecklich die Weihen des Gesetzgebers erhalten sollen.