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商品詳細
Eucken und von Hayek im Vergleich : Zur Aktualisierung der ordnungspolitischen Konzeption. オイケンとハイエクの比較-秩序政策的構想の現実化
・ISBN 978-3-16-147636-5 Brosch. EUR 69.00
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★★★
| 著者・編者 | Pies, Ingo, |
|---|---|
| シリーズ | Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2001 |
| ページ数 | X, 254 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <483-118> |
解説
Die Sekundaerliteratur zu den Schriften Walter Euckens und Friedrich August von Hayeks wird nachweislich von gravierenden Missverstaendnissen und Fehleinschaetzungen dominiert. Diese betreffen vor allem die konzeptionelle Leistung dieser beiden Klassiker ordnungstheoretischen Denkens. So wird zumeist uebersehen, dass beide Autoren anlaesslich der zentralen Auseinandersetzung zwischen Liberalismus und Sozialismus uebereinstimmend eine konzeptionelle Antwort auf die Frage entwickelt haben, wie die OEkonomik als Wissenschaft zu umstrittenen politischen Themen wert(ungs)frei im Sinne Max Webers Stellung nehmen kann. Durch die Aktualisierung der ordnungspolitischen Konzeption erhebt Ingo Pies diese singulaere Theorieleistung zur Methode und macht sie fuer aktuelle Probleme wissenschaftlicher Politikberatung fruchtbar. Sein Erkenntnisinteresse ist also nicht primaer theoriegeschichtlicher, sondern theoriestrategischer Art. Aus einer institutionenoekonomischen Analyse sozialer Dilemmata entwickelt Ingo Pies einen Ansatz, der an die Stelle des klassischen 'Denkens in Ordnungen' ein 'Denken in Anreizen' treten laesst. Diese Methode fuehrt angesichts wertedualistischer Frontstellungen in politischen Debatten weder zu einseitigen extremen Ergebnissen, noch fuehrt sie zu gleichsam 'in der Mitte' liegenden Stellungnahmen durch einen Wertekompromiss. Vielmehr wird angestrebt, den auf verschiedenen Wertvorstellungen beruhenden Konflikt durch Kategorienbildung aufzuloesen, um den Diskurs zu einem Konsens hinzufuehren. Das Verfahren zielt auf eine konstruktive Kritik der oeffentlichen Wahrnehmung relevanter Alternativen. Anhand der Themen Wirtschaftsethik, Wettbewerbs-, Sozial-, Beschaeftigungs- und Drogenpolitik illustriert Ingo Pies beispielhaft, wie diese Methode die OEkonomik in die Lage versetzt, gerade angesichts wertstrittiger Politikprobleme Vorarbeit zu einem demokratischen Konsens durch institutionelle Arrangements zu leisten.