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商品詳細
Juristische Methode als Lebensaufgabe : Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Philipp Hecks. ライフワークとしての法学方法論 -P.ヘックの生涯、著作、影響-
・ISBN 978-3-16-147517-7 Ln. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160365-5
| 著者・編者 | Schoppmeyer, Heinrich, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2001 |
| ページ数 | XX, 326 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <479-833> |
解説
Philipp Heck (1858-1943) ist einer der bedeutendsten juristischen Methodenlehrer des 20. Jahrhunderts. Die von ihm entwickelte Interessenjurisprudenz enthaelt bis heute gueltige Einsichten fuer die Arbeit jedes Juristen. Vor allem die heute herrschende Wertungsjurisprudenz stuetzt sich in vielerlei Hinsicht auf Hecks Gedanken. Heinrich Schoppmeyer schildert Hecks Herkunft und Werdegang, die vielfaeltigen Entwicklungen seiner Methodenpositionen und die Kontroversen, in die er in drei verschiedenen Verfassungsordnungen verstrickt war. Ausgehend von Hecks Biographie zeigt er die Ursachen, die zur Entwicklung der Methode bei Heck gefuehrt haben. Dabei eroertert er das System der Interessenjurisprudenz und die philosophischen und rechtsphilosophischen Bezuege eingehend.Anschliessend stellt der Autor den Methodenstreit im Nationalsozialismus dar und oeffnet damit den Blick fuer Diskussionsprozesse in totalitaeren Systemen. Die weithin vernachlaessigte Auseinandersetzung um die Interessenjurisprudenz bietet zahlreiche Einsichten in die Bedeutung der juristischen Methodenprobleme, auch in einer staatsrechtlichen Normallage. In der Nachkriegszeit ist die Wirkungsgeschichte der Interessenjurisprudenz durch eine ueber den Untergang des Dritten Reiches hinausweisende Strategie des Verschweigens und Verdraengens eines unliebsamen Gegners gekennzeichnet. Eine juengere Generation versuchte, die Lehren Hecks gegen das Verschweigen erneut zur Geltung zu bringen. Die grosse Bedeutung der klaren, in sich geschlossenen Methodenlehre verblasste jedoch fuer Jahrzehnte. Die gegenwaertige Bedeutung der Methode Hecks beruht insbesondere darauf, dass Heck als einer der ersten erkannte, dass zentrale Methodenfragen - gerade in einem liberalen Verfassungsstaat - Fragen von Verfassungsrang sind. Heinrich Schoppmeyer zeigt anhand einzelner Punkte, welchen Ertrag Hecks Lehre auch heute noch verspricht.