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Der Körperverletzungstatbestand im Spannungsfeld zwischen Patientenautonomie und Lex artis : Eine arztstrafrechtliche Untersuchung.
・ISBN 978-3-540-41389-9 Geb.
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★★★
| 著者・編者 | Tag, B., |
|---|---|
| シリーズ | Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim |
| 出版社 | (Springer, GW) |
| 出版年月 | 2001 |
| ページ数 | XIX, 506 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <474-748> |
解説
Die arztrechtliche Thematik des vorliegenden Buches laesst Mediziner und Juristen nicht los. Die Rechtsprechung stilisiert den aerztlichen Eingriff unterschiedslos zur tatbestandlichen Koerperverletzung. Sie stellt damit den Arzt in seinem alltaeglichen beruflichen Handeln mit dem "Messerstecher" auf eine Stufe. Erst die aufgeklaerte Einwilligung des Patienten vermag das strafrechtliche Unrecht im Einzelfall zu kompensieren. Das Unverstaendnis der Mediziner bezueglich dieser vor mehr als 100 Jahren entfalteten Rechtfertigungsloesung ist ungebrochen. Ein Sonderstrafrecht fuer AErzte, wie im Referentenentwurf zum 6. Strafrechtsreformgesetz von 1996 vorgesehen, vermag zurecht nicht zu besaenftigen. Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, den Straftatbestand der Koerperverletzung mit Blick auf das aerztliche Handeln und die Patientenautonomie zu durchleuchten und die Grenzen aufzuzeigen, innerhalb derer die traditionelle Einordnung akzeptabel ist.