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商品詳細
De potestate papae : Die paepstliche Amtskompetenz im Widerstreit der politischen Theorie von Thomas von Aquin bis Wilhelm von Ockham. アクィナスからオッカムまでの政治理論の 対立における教皇至上主義的職務権限
・ISBN 978-3-16-147480-4 Ln. EUR 109.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158554-8
| 著者・編者 | Miethke, Jürgen, |
|---|---|
| シリーズ | Spätmittelalter und Reformation Neue Reihe |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2000 |
| ページ数 | 360 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <472-979 472-L11> |
解説
Juergen Miethke untersucht Rahmenbedingungen der Entstehung und Wirkung politischer Theorie in der formativen Phase der lebhaften Debatte um die Amtskompetenz des Papstes in der ersten Haelfte des 14. Jahrhunderts. Scholastische Universitaet und Herrscherhof erweisen sich als die Foren, auf denen die Diskussionen gefuehrt wurden. Die Rolle der verschiedenen Fakultaeten war die von 'Leitwissenschaften', die Sprache und Form der Debatte, Belege und Bedeutungshorizont der Texte bestimmten. Die praktischen Erfahrungen mit dem paepstlichen Anspruch auf weltbeherrschende Leitung der Christenheit auch in weltlichen Belangen, wie er von einem Bonifaz VIII. droehnend verkuendet und praktiziert worden war und wie er kuenftig bei jedem Konflikt neu erhoben werden konnte, die konkreten Massnahmen, die beide Seiten im Streit ergriffen, erweisen sich fuer die Fragestellung der Theoretiker als bestimmend. Die wichtigsten "papalistischen" Autoren (Aegidius Romanus, Jakob von Viterbo, Augustinus von Ancona oder Alvarus Pelagius) kommen in dem Buch ebenso zur Sprache wie deren Kritiker, die Verteidiger eines Eigenrechts des Staats (Johannes Quidort, Dante, Marsilius von Padua, Wilhelm von Ockham).Die damals gefuehrten Eroerterungen haben jeweils in besonderer Weise zur Entscheidungsfindung der praktischen Politik beigetragen, indem sie allen Beteiligten mit den Mitteln der damaligen Wissenschaft einen vernuenftigen Horizont der Weltorientierung vermitteln wollten. Damit konnten sie den konkreten UEberlegungen im einzelnen einen sicheren Halt geben und gaben auch den Handelnden ein gutes Gewissen. Darueber hinaus wurde in diesen Debatten fuer die spaetere politische Theorie Grundlagenarbeit geleistet. In der Tat wurde bis in die Zeit der Reformation des 16. Jahrhunderts das Verstaendnis des Verhaeltnisses von Staat und Kirche hier zutiefst vorgepraegt. Ein guter Teil der Probleme der Moderne ist daher in der Debatte, die in dieser Studie untersucht wird, bereits gegenwaertig.