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商品詳細
Arbeit statt Sozialhilfe : Zur Reform der Grundsicherung in Deutschland. 社会扶助の代わりに労働 -ドイツにおける基本的保障の改革-
・ISBN 978-3-16-147464-4 Ln. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-162995-2
| 著者・編者 | Feist, Holger, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Finanzwissenschaft |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2000 |
| ページ数 | IX, 241 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <472-508> |
解説
Der Reform der Sozialhilfe kommt in der gegenwaertigen Diskussion um den Umbau des Sozialstaats eine entscheidende Rolle zu. Denn die Grundsicherung in Deutschland ist vorwiegend am Bedarf orientiert, wodurch die Selbstaendigkeit und Eigeninitiative der Hilfeempfaenger untergraben wird und der Bezug zum Arbeitsmarkt in den Hintergrund geraet.Holger Feist begruendet zunaechst die Existenz einer staatlichen Grundsicherung, zeigt dann aber auf, wie die gegenwaertigen Regelungen die Anreize zur Aufnahme von Arbeit vor allem bei niedrig qualifizierten Personen nachhaltig stoeren. Um den Arbeitsanreiz fuer diese Personengruppe zu staerken, schlaegt er eine Trennung der Hilfe zum Lebensunterhalt in zwei separate Programme vor. Die Hilfe fuer arbeitsunfaehige Hilfeempfaenger koennte vom Lohnabstandsgebot ausgenommen werden und im uebrigen auf Grundlage der bisherigen Regelungen fortbestehen. Arbeitsfaehige, aber nicht arbeitswillige Hilfeempfaenger muessten dagegen spuerbare Kuerzungen bei den Geldleistungen in Kauf nehmen. Ausserdem kann der Staat durch verschiedene Arten von Lohn- und Einkommenssubventionen die Aufnahme von Arbeit vorantreiben und Hilfeempfaenger verpflichten, fuer den Transfer eine Gegenleistung in Form von Arbeit zu erbringen. Dabei wird anhand zweier Fallstudien illustriert, wie entsprechende Programme in den Vereinigten Staaten und in einer deutschen Pioniergemeinde umgesetzt werden. Unter den deutschen Rahmenbedingungen kommt es zu vertikalen fiskalischen Externalitaeten der Gemeindepolitik, die durch eine Vereinheitlichung der Zustaendigkeit von Arbeitslosen- und Sozialhilfe deutlich reduziert werden koennten. Horizontale fiskalische Externalitaeten durch Migration im Zuge der EU-Osterweiterung koennten durch den UEbergang zum Heimatlandprinzip bei der Gewaehrung der Grundsicherung vermieden werden.