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Drittstaatenproblematik des europaeischen Zivilverfahrensrechts.

Drittstaatenproblematik des europaeischen Zivilverfahrensrechts.

・ISBN 978-3-16-147382-1 Brosch. EUR 64.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158421-3

著者・編者Grolimund, Pascal,
シリーズStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2000
ページ数XIII, 298 S.
言語GER
ニュース番号<468-L210>

解説

Der Terminus 'Drittstaatenproblematik' entstammt dem Bereich des Voelkerrechts. Er steht dort fuer die Frage, ob und inwieweit Nichtvertragsstaaten aus einer staatsvertraglichen Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren anderen Staaten berechtigt und verpflichtet sein koennen.Auch die Lehre zum europaeischen Zivilverfahrensrecht benutzt diesen Begriff, hier, um Problemstellungen im Anwendungsbereich des Lugano- (LugUE) und des Bruesseler UEbereinkommens (EuGVUE) zu kennzeichnen. Umstritten ist die Anwendbarkeit von LugUE und EuGVUE in Sachverhalten mit Bezuegen zu Drittstaaten, so etwa, wenn einer oder mehrere Verfahrensbeteiligte in einem Nichtvertragsstaat wohnen, der dingliche Streitgegenstand in einem Drittstaat gelegen ist oder die Parteien die Zustaendigkeit der Gerichte eines Drittstaates vereinbart haben.Pascal Grolimund stellt die umstrittenen Anwendungsfaelle und die zugehoerige Rechtsprechung und Lehre umfassend dar. Er untersucht die vertretenen Auffassungen und entwickelt einen (teilweise) neuen Loesungsansatz. Auf dessen Basis kommentiert er den raeumlich-persoenlichen Anwendungsbereich saemtlicher Vorschriften des LugUE und des EuGVUE.Die geltenden Bestimmungen des europaeischen Zivilverfahrensrechts fuehren zu einer unterschiedlichen Behandlung von in Vertragsstaaten und in Nichtvertragsstaaten ansaessigen Personen vor den Gerichten der Vertragsstaaten. Die Schlechterstellung von in Nichtvertragsstaaten ansaessigen Personen hat seit der Entstehung des EuGVUE zu rechtspolitischen Diskussionen Anlass gegeben. Pascal Grolimund nimmt diese Diskussionen auf und stellt sie in einen normativen Rahmen.