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商品詳細
Von Freiheit und Freihandel : Grundzuege einer ordoliberalen Aussenwirtschaftstheorie.
・ISBN 978-3-16-147280-0 Ln. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-163168-9
| 著者・編者 | Gerken, Lüder, |
|---|---|
| シリーズ | Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 1999 |
| ページ数 | XI, 338 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <465-355> |
解説
Angesichts der zunehmenden Globalisierung stellt sich heute mehr denn je die Frage, ob der Staat die inlaendischen Unternehmen vor auslaendischer Konkurrenz schuetzen darf oder ob er sich jeder Protektion zu enthalten hat. Die neoklassische Aussenhandelslehre ist bis heute faktisch der einzige wirtschaftswissenschaftliche Ansatz fuer die Rechtfertigung einer Freihandelsordnung. Allerdings ist sie - nicht erst seit dem Aufkommen des Dogmas der strategischen Handelspolitik - an ihrem eigenen Anspruch gescheitert. Es besteht somit eine grundlegende Herausforderung an die Wirtschaftswissenschaft, eine neue Aussenwirtschaftstheorie zu entwickeln, mit der angemessen auf die gestellte Frage eingegangen werden kann.Der von Walter Eucken und Franz Boehm begruendete und von Friedrich August von Hayek massgeblich weiterentwickelte Ordoliberalismus ist Grundlage fuer die Ausgestaltung von Wirtschaftsordnungen und Massstab fuer Wirtschaftspolitik. Freilich ist er bislang ein rein national oekonomischer Ansatz, der auf aussenwirtschaftliche Phaenomene nicht eingeht. Hier liegt gleichfalls ein erhebliches Defizit, welches angesichts der ausgepraegten Globalisierungstendenzen der juengeren Zeit immer schwerer ins Gewicht faellt. Insoweit besteht eine weitere grundlegende Herausforderung an die Wirtschaftswissenschaft darin, den Ordoliberalismus zu einer Wirtschaftstheorie fuer offene Volkswirtschaften weiterzuentwickeln.Lueder Gerken liefert einen ersten Beitrag zur simultanen Behebung der beiden Defizite. Er entwickelt die Grundzuege einer ordoliberalen Aussenwirtschaftstheorie und stellt damit die Frage, wann Freihandel, wann Protektion die angemessene Option in der Aussenwirtschaftspolitik sei, auf eine neue konzeptionelle Grundlage.