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商品詳細
Belaestigung, -sexuelle : Geschlechterpolitik im oeffentlichen Diskurs der Schweiz 1976 - 1996.
・ISBN 978-3-8100-2601-9 Kart. EUR 51.39
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★★★
| 著者・編者 | Gisler, Priska, |
|---|---|
| シリーズ | Forschung Soziologie |
| 出版社 | (Leske + Budrich, GW) |
| 出版年月 | 2001 |
| ページ数 | 268 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <464-1578> |
解説
Die Autorin geht auf Spurensuche rund um das Thema "sexuelle Belaestigung". Sie analysiert ab Mitte der 70er Jahre fuer den Zeitraum von zwei Jahrzehnten wie die Tagespresse einerseits, die Frauenbewegung andererseits in der Schweiz das Phaenomen aufgegriffen und dargestellt haben.
Vor dem Hintergrund institutioneller Veraenderungen vergleicht das Buch die Argumente beider Seiten. Es beleuchtet, wer sich des Problems annahm, welche Interessen dabei vertreten wurden, von welchen Vorstellungen die Protagonistinnen ausgingen und welchen Umgang sie jeweils vorschlugen.
Die Analyse macht sichtbar, dass die Bedeutung, die dem Thema im Laufe der Zeit zugekommen ist, aus den Forderungen der Frauenbewegung abzuleiten ist. Sie zeigt aber auch, dass mit der zunehmenden Aufmerksamkeit eine neue Kategorisierung von Frauen und Maennern verbunden war. Der Diskurs positionierte Frauen als gefaehrdete soziale Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Der Paragraph, der 1996 Aufnahme ins Gleichstellungsgesetz fand, stellte das konsensfaehige Resultat einer Geschlechterpolitik dar, der es gelungen ist, Frauen als sexuelle Wesen in einer hierarchischen Interaktion festzuschreiben.
Vor dem Hintergrund institutioneller Veraenderungen vergleicht das Buch die Argumente beider Seiten. Es beleuchtet, wer sich des Problems annahm, welche Interessen dabei vertreten wurden, von welchen Vorstellungen die Protagonistinnen ausgingen und welchen Umgang sie jeweils vorschlugen.
Die Analyse macht sichtbar, dass die Bedeutung, die dem Thema im Laufe der Zeit zugekommen ist, aus den Forderungen der Frauenbewegung abzuleiten ist. Sie zeigt aber auch, dass mit der zunehmenden Aufmerksamkeit eine neue Kategorisierung von Frauen und Maennern verbunden war. Der Diskurs positionierte Frauen als gefaehrdete soziale Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Der Paragraph, der 1996 Aufnahme ins Gleichstellungsgesetz fand, stellte das konsensfaehige Resultat einer Geschlechterpolitik dar, der es gelungen ist, Frauen als sexuelle Wesen in einer hierarchischen Interaktion festzuschreiben.