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商品詳細
Das Kompensationsprinzip : Grundlagen einer prospektiven Ausgleichsordnung fuer die Folgen privater Freiheitsbetaetigung - Zur Flexibilisierung des Verwaltungsrechts am Beispiel des Umwelt- und Planungsrechts.
・ISBN 978-3-16-147177-3 Ln. EUR 139.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158052-9
| 著者・編者 | Voßkuhle, Andreas, |
|---|---|
| シリーズ | Jus Publicum |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 1999 |
| ページ数 | 536 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <459-833> |
解説
Seit einiger Zeit sieht sich das Verwaltungsrecht verstaerkt mit tiefgreifenden Reformbestrebungen konfrontiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Umweltrecht. Dort muessen die aktiven Gestaltungsinteressen der Buerger und der Wirtschaft immer wieder aufs Neue mit den kollidierenden Verschonungs- und Schutzinteressen Einzelner und der Allgemeinheit in Einklang gebracht werden. Eine Moeglichkeit, diese Kollisionslage zu bewaeltigen, besteht darin, von einem an sich gerechtfertigten Verbot bestimmter Freiheitsbetaetigungen dann abzusehen, wenn die durch die Freiheitsbetaetigung verursachten nachteiligen Auswirkungen auf Rechtsgueter Dritter oder das Gemeinwohl angemessen kompensiert werden. Unterschiedliche Ansaetze fuer ein solches konkretes Ausgleichsdenken finden sich bereits im Naturschutz-, Wasser-, Immissionsschutz-, Abfall- und Planungsrecht. Sie dienen Andreas Vosskuhle als Grundlage bei dem Versuch, das paradigmatische Konfliktloesungspotential des Kompensationsgedankens fuer eine flexible Verwaltungsrechtsordnung in seiner ganzen Vielfalt zu erschliessen, theoretisch zu fundieren und in eine allgemeine Kompensationsdogmatik zu ueberfuehren. Sein Interesse gilt dabei nicht nur der systematischen Aufarbeitung des einfachgesetzlichen Regelungsbestands, sondern auch den europa- und verfassungsrechtlichen Rahmenvorgaben fuer die Einfuehrung neuer Kompensationsloesungen sowie den strukturellen Problemen bei ihrer Umsetzung in der Praxis.