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Die Republik der Wirtschaft: Recht, Wirtschaft und Staat in der Geschichte Westdeutschlands. Teil I: Von der Besatzungszeit bis zur Grossen Koalition.
・ISBN 978-3-16-147213-8 Ln. EUR 119.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160361-7
| 著者・編者 | Nörr, Knut Wolfgang, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 1999 |
| ページ数 | X, 269 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <459-769A 460-759A> |
解説
Knut Wolfgang Noerr entwirft eine Rechtsgeschichte der Bundesrepublik aus dem Blickwinkel der wirtschaftlichen Ordnungs- und Verfassungszusammenhaenge von den Anfaengen bis zur Grossen Koalition. Dabei treten Entwicklungsprozesse in den Vordergrund, die bis in die unmittelbare Gegenwart weiterwirken.Ausgehend vom Begriff der Wirtschaftsverfassung der Weimarer Periode zeigt er die Herausbildung einer 'zweispurigen' Wirtschaftsordnung in der Bundesrepublik zwischen Weimarer Tradition und neuem ordoliberalen Denken, die durch den konsensstiftenden weiten Begriff der Sozialen Marktwirtschaft stabilisiert wurde. Er analysiert die Entstehungsgeschichte verschiedener konstitutiver Gesetze, die fuer das Erscheinungsbild der Bundesrepublik als Wirtschaftsordnung entscheidend sind. Dabei wird die stete Wiederkehr grundsaetzlicher Fragen der Wirtschaftsverfassung sichtbar. Das fundamentale, gleichwohl ungeloeste Problem der wirtschaftlichen Macht bleibt immer praesent.Am Beispiel der Mitbestimmung zeigt der Autor, wie die Gewerkschaften ihre Wirtschaftskonzeption nicht im Rahmen der Staatsorganisation umsetzen konnten, sondern sich auf die Ebenen des Betriebs und Unternehmens beschraenken mussten. Ferner analysiert er die Entstehungsgeschichte der unabhaengigen Bundesbank. In einem Kapitel ueber die Konzentrationsdebatte wird deutlich, dass der Staat die Konzentration einerseits unter dem Aspekt der Mittelstandspolitik eindaemmte, ihr jedoch auf der anderen Seite aus verschiedenen Gruenden nicht ablehnend gegenueberstand. Abschliessend schildert er unter finanzierungs- und eigentumspolitischen Aspekten die Aktienrechtsreform von 1965 und demonstriert, wie der Schutz des Aktionaers im neuen Konzernrecht zugleich die Konzernbildung legitimierte.