株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Die 'Erbpolizei' im Nationalsozialismus : Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich: Das Beispiel Bremen.
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解説
Die Gesundheitsaemter wachten im Nationalsozialismus ueber die "erbbiologische Gesundheit des Volksganzen". Ihr gesetzlicher Auftrag lautete: "Erb- und Rassenpflege". Hinter diesem Etikett verbarg sich ein gigantisches Zuchtprojekt zur "Aufartung" des deutschen Volkes. Menschen, die von den rassenhygienischen Normen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft abwichen, wurden als "Erbkranke" oder "Minderwertige" von Amts wegen diskriminiert und verfolgt. Sie durften nicht heiraten, erhielten keine Familienbeihilfe, sie wurden gegaengelt, schikaniert und zwangssterilisiert. Nur "wertvolle erbgesunde deutsche Menschen" sollten sich "fortpflanzen". Diese Studie handelt von der Alltagsgeschichte des gesundheitspolitischen Rassismus. Der Autor analysiert am Beispiel Bremen, wie Amtsaerzte und Verwaltungsfachleute im Dritten Reich die einschlaegigen Gesetze zur Erb- und Rassenpflege buerokratisch vollstreckten.