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Die 'Erbpolizei' im Nationalsozialismus

Die 'Erbpolizei' im Nationalsozialismus : Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich: Das Beispiel Bremen.

・ISBN 978-3-531-13272-3 Brosch.

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著者・編者Nitschke, Asmus,
出版社(Westdeutscher Vlg., GW)
出版年月1998
ページ数320 S.
言語GER
ニュース番号<451-1433>

解説

Die Gesundheitsaemter wachten im Nationalsozialismus ueber die "erbbiologische Gesundheit des Volksganzen". Ihr gesetzlicher Auftrag lautete: "Erb- und Rassenpflege". Hinter diesem Etikett verbarg sich ein gigantisches Zuchtprojekt zur "Aufartung" des deutschen Volkes. Menschen, die von den rassenhygienischen Normen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft abwichen, wurden als "Erbkranke" oder "Minderwertige" von Amts wegen diskriminiert und verfolgt. Sie durften nicht heiraten, erhielten keine Familienbeihilfe, sie wurden gegaengelt, schikaniert und zwangssterilisiert. Nur "wertvolle erbgesunde deutsche Menschen" sollten sich "fortpflanzen". Diese Studie handelt von der Alltagsgeschichte des gesundheitspolitischen Rassismus. Der Autor analysiert am Beispiel Bremen, wie Amtsaerzte und Verwaltungsfachleute im Dritten Reich die einschlaegigen Gesetze zur Erb- und Rassenpflege buerokratisch vollstreckten.