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Souveraenitaet und Verfahrensrecht

Souveraenitaet und Verfahrensrecht : Eine Untersuchung der aus dem Voelkerrecht ableitbaren Grenzen staatlicher extraterritorialer Jurisdiktion im Verfahrensrecht.

・ISBN 978-3-16-147048-6 Brosch. EUR 109.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-162970-9

著者・編者Bertele, Joachim,
シリーズVeröffentlichungen zum Verfahrensrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月1998
ページ数500 S.
言語GER
ニュース番号<449-906>

解説

Seit vielen Jahren schwelt zwischen den USA und Europa ein Justizkonflikt, der neben der Frage extraterritorialer Anwendung des materiellen Rechts auch immer die Reichweite des nationalen Verfahrensrechts betrifft. Joachim Bertele legt den Schwerpunkt seiner Untersuchung auf das Zivilverfahren, geht aber auch auf Besonderheiten im Straf- und Verwaltungsverfahren ein. Mit Hilfe des Voelkerrechts untersucht er das Zivilverfahren von der Internationalen Zustaendigkeit bis zur Vollstreckung.Sein Ausgangspunkt ist der Souveraenitaetsbegriff, auf den das Voelkerrecht aufbaut. Das Voelkerrecht ist kein Vernunftrecht, und die Freiheit des einen Staates begrenzt rechtlich gesehen nicht automatisch die Freiheit des anderen Staates. Man muss von einer urspruenglichen vorrechtlichen Freiheit der Staaten untereinander ausgehen, die diese erst nach und nach in eine gegenseitige gesicherte, aber begrenzte Freiheit umwandeln.Um die voelkerrechtlichen Grenzen klar zu definieren, untersucht der Autor die Staatenpraxis und ueberprueft tatsaechliche und vermeintliche voelkerrechtliche Gebote und allgemeine Rechtsgrundsaetze auf ihre voelkerrechtliche Verbindlichkeit.Auf der so gewonnenen Grundlage werden die Verfahrensrechte der USA, Englands und Deutschlands in ihrer extraterritorial wirkenden Dimension dargestellt und an den erarbeiteten voelkerrechtlichen Massstaeben gemessen. Die angloamerikanische Discovery-Praxis wird ebenso eingehend behandelt wie die englischen Mareva Injunctions oder Anton Piller Orders. So entsteht eine in sich stimmige und geschlossene voelkerrechtliche Beurteilung der behandelten Verfahrensrechte.