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Wissenschaft als Beruf (1917/1919). Politik als Beruf (1919). Hrsg. von W. J. Mommsen u. W. Schluchter in Zusammenarbeit mit B. Morgenbrod..

Wissenschaft als Beruf (1917/1919). Politik als Beruf (1919). Hrsg. von W. J. Mommsen u. W. Schluchter in Zusammenarbeit mit B. Morgenbrod.. 〔廉価版〕M.ヴェーバー著『職業としての学問』、『職業としての政治』

・ISBN 978-3-16-145813-2 Brosch.

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著者・編者Weber, M.,
シリーズStudienausgabe der Max Weber-Gesamtausgabe I/17
出版社(Mohr, GW)
出版年月1994
ページ数151 S.
言語GER
ニュース番号<424-33>

解説

Auf Einladung des Freistudentischen Bundes, Landesverband Bayern, sprach Max Weber am 7. November 1917 zunaechst ueber Wissenschaft als Beruf, am 28. Januar 1919 ueber Politik als Beruf in Muenchen. Beide Vortraege waren Teil einer Reihe 'Geistige Arbeit als Beruf' und sollten aus der Sicht der Veranstalter Sachverstaendigengutachten sein. Weber nutzte beide Gelegenheiten, um nicht nur ueber die aeussere Seite dieser Berufe, sondern auch ueber ihre innere Seite, ihren Sinn, zu sprechen. Beider Vortraege wurden in ueberarbeiteter Form zuerst 1919 als Broschueren publiziert. Sie sind zu klassischen Texten der Kultur- und Sozialwissenschaften geworden. Seit ihrem Erscheinen haben sie die Diskussion um den Sinn der Wissenschaft in der Industriegesellschaft und der Politik in der Massendemokratie mitbestimmt.Die Vortraege gehoeren nach Anlass, Adressatenkreis und Zielsetzung zusammen. Deshalb wurden sie hier in einem Band ediert. Dies ist ein Novum. Neu ist auch, dass Vorformen der Vortraege mitgeteilt werden - im Falle von Wissenschaft als Beruf ein Zeitungsbericht, im Falle von Politik als Beruf Webers Stichwortmanuskript - und dass der Vergleich zwischen Vorform und Druckfassung durch die Textpraesentation erleichtert wird. Dies erlaubt es dem Leser, die Textgenese zu verfolgen.In der Einleitung werden die werk-, zeit- und theoriegeschichtlichen Zusammenhaenge skizziert, in denen die Vortraege stehen. Editorische Berichte und Sachkommentare schliessen die Texte fuer den Leser weiter auf. Deren andauernde Aktualitaet kommt nicht zuletzt auch daher, dass Weber hier eine 'philosophische' Position formuliert, die um die Begriffe Berufspflicht, Selbstbegrenzung und Persoenlichkeit zentriert ist. Es geht ihm in beiden Vortraegen letztlich um das Schicksal des Menschen in der modernen Welt.