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Die Grenzen der Unternehmung. Beitraege zur oekonomischen Theorie der Unternehmung.

Die Grenzen der Unternehmung. Beitraege zur oekonomischen Theorie der Unternehmung. 企業の経済理論

・ISBN 978-3-7908-0812-4 Brosch.

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著者・編者Wagner, R.,
シリーズWirtschaftswissenschaftliche Beitr. 105
出版社(Physica-Vlg., GW)
出版年月1994
ページ数198 S.
言語GER
ニュース番号<406-388>

解説

Unternehmen sind aus dem Leben der Industrielaender des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken. In der Bundesrepublik Deutschland gab es 1992 beispielsweise ungefaehr 55000 Industrieunternehmen mit etwa 10 Millionen Beschaeftigten, fast 40000 Grosshandelsunternehmen mit ueber 1 Million Beschaeftigten und annaehernd 1 160000 Einzelhandelsunternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschaeftigten. Die Einwohner der Industrielaender stellen tagtaeglich den Unternehmen ihre Arbeitskraft und ihr Kapital zur Verfuegung und konsumieren die von den Unternehmen produzierten materiellen Gueter und Dienstleistungen. Angesichts der Bedeutung, die Unternehmungen fuer den Wirtschaftsprozess haben, ist es erstaunlich, dass seit Adam Smiths bahnbrechenden UEberlegungen zum Wohlstand von Nationen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses von OEkonomen sehr viel haeufiger der Markt als die Unternehmung gestanden hat. Dies ist wohl nur durch die Faszination zu erklaeren, die das wundersame Funktionieren der "Unsichtbaren Hand" im Vergleich zum anscheinend selbstverstaendlichen 2 Funktionieren der "Sichtbaren Hand" hervorruft. Zum ersten Mal wurde von Coase mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Unternehmungen und Maerkte alternative Institutionen zur Koordination oekonomischer Aktivitaeten sind. Im Rahmen seines beruehmten, 1937 erschienenen Aufsatzes "The Nature of the Firm" gelangte er zu der fundamentalen Einsicht, dass sowohl die zentrale Koordination in Unter- nehmungen als auch die dezentrale Koordination auf Maerkten mit Kosten verbunden sind, aufgrund derer keine Koordinationsform -d. h. weder Unter- nehmung noch Markt -der anderen generell ueberlegen ist.