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Das Internationale Privatrecht der europaeischen Verordnungen und Drittstaatsvertraege

Das Internationale Privatrecht der europaeischen Verordnungen und Drittstaatsvertraege : Eine Analyse aus deutscher Perspektive und zur Staerkung des europaeischen Kollisionsrechts.

・ISBN 978-3-428-18552-8 Geb. EUR 79.90

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-428-58552-6

著者・編者Franke, Lena,
シリーズSchriften zum Europäischen Recht
出版社(Duncker, GW)
出版年月2022.04
ページ数194 S.
言語GER
ニュース番号<682-710 682-727>

解説

Damit die Europaeische Union als Raum der Sicherheit, der Freiheit und des Rechts funktioniert, bedarf es auch der Harmonisierung des Kollisionsrechts. Der Vereinheitlichungseffekt wird durch vorrangige Drittstaatsvertraege gestoert, die von dem Unionsrecht abweichende Kollisionsregeln enthalten. Zur Staerkung des europaeischen IPR sind insbesondere Massnahmen gegenuber den Drittstaaten, wie die Anpassung, die Kundigung und der Abschluss neuer Staatsvertraege denkbar. Die Mitgliedsstaaten sind gemaess Art. 351 Abs. 2 AEUV zur Behebung der Differenzen verpflichtet. Die Vorschrift stellt eine notwendige Ergaenzung zur Aussenkompetenz der Europaeischen Union dar. Es ergibt sich eine Verflechtung von Handlungspflichten der Mitgliedsstaaten und Handlungskompetenzen der Europaeischen Union. Selbstverstaendlich bedarf es zur Anpassung und zum Neuabschluss der Staatsvertraege auch der Mitwirkung der Drittstaaten. Das fuhrt zu schwierigen Konstellationen in rechtlicher und diplomatischer Hinsicht.