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商品詳細
Redlicher Erwerb der Einrede gegen die Hypothek beim Wechsel des Grundstueckseigentuemers.
・ISBN 978-3-339-12840-9 Brosch. EUR 67.80
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| 著者・編者 | Yilmaz, Sertac-Faik, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Rechtswissenschaft |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2022.07 |
| ページ数 | 124 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <682-614> |
解説
Eine Einrede gegen die Hypothek schuetzt den Eigentuemer gegen den Zugriff eines Glaeubigers auf das zu sichernde Objekt. Besondere Bedeutung kommt einer Einrede dann zu, wenn der Eigentuemer personenverschieden vom Forderungsschuldner ist. Bei einem Wechsel des Hypothekars gelten die Regeln des redlichen Erwerbs: Eine in das Grundbuch eingetragene Einrede muss ein neuer Hypothekar gegen sich gelten lassen, waehrend eine nicht eingetragene Einrede durch einen redlichen Erwerb der Hypothek untergeht. Waehrend diese Konstellation also im Gesetz eine klare Regelung gefunden hat, fehlt eine solche fuer den Fall, dass nicht der Inhaber der Hypothek wechselt, sondern der Grundstueckseigentuemer: Was geschieht mit einer in das Grundbuch eingetragenen Einrede, die jedoch tatsaechlich nicht oder nicht mehr existiert? Kann sie durch einen redlichen Grundstueckserwerber erworben werden? Der Verfasser eroertert, ob der Gesetzgeber diese Fragen bewusst nicht geregelt hat, sodass davon auszugehen ist, dass ein redlicher Erwerb einer Einrede durch einen Grundstueckserwerber ausgeschlossen waere, oder ob er wie selbstverstaendlich davon ausgeht, dass ein solcher Erwerb der Einrede moeglich sein muss: Schliesslich schuetzt das Gesetz den Erwerber einer Hypothek; der Verkehrsschutz koennte gebieten, auch den Erwerber eines Grundstuecks in gleicher Weise zu schuetzen. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, taucht der Verfasser in die Rechtsgeschichte und die grundsaetzlichen Fragen ein, was eine Einrede gegen eine Hypothek ueberhaupt ist und wie sie auf einen Eigentuemer uebergeht. Der Verfasser analysiert neben Literatur und Rechtsprechung auch gesetzgeberische Entscheidungen in anderen Rechtsbereichen, in denen ein redlicher Erwerb moeglich ist. Das Buch stellt einen Beitrag zur Erleuchtung einer Rechtsfrage dar, die bislang kaum behandelt worden ist.