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商品詳細
Testes veritatis : Studien zur transformativen Entwicklung des Wahrheitszeugenkonzeptes in der Wittenberger Reformation.
・ISBN 978-3-16-161540-5 Geb. EUR 139.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-161592-4
| 著者・編者 | Michel, Stefan, |
|---|---|
| シリーズ | Spätmittelalter, Humanismus, Reformation |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2022.07 |
| ページ数 | XI, 561 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <682-127> |
解説
Von Beginn der reformatorischen Selbstvergewisserung der Wittenberger Theologen an spielt die normative Legitimation reformatorischer Theologie ueber den Weg des historischen Arguments eine tragende Rolle bei der Herausbildung einer evangelischen Identitaet. Theologische Sachdebatten, aber auch Polemik und Kontroversen fuehrten zur theoretischen Vertiefung der historischen Bemuehungen um Legitimation. Als wesentlicher Faktor dieses Vorgehens erscheint der Nachweis des Alters der eigenen Bewegung, die, je naeher sie sich der Zeit Jesu und der ersten Apostel bringen laesst, nachhaltig die eigene konfessionelle Identitaet nach innen wie nach aussen staerker zu rechtfertigen suchte. Das im Werk des Matthias Flacius Illyricus ausgefeilte Konzept der sog. evangelischen Wahrheitszeugen steht exakt im Horizont des historischen Programms der Wittenberger Reformation. Seit den Anfaengen einer Idee der Legitimation ueber als ?reformatorisch' verstandene Leitfiguren oder Schluesseltexte der Theologiegeschichte im Denken Martin Luthers, erfuhr der zunaechst lose und punktuelle Rueckbezug auf so erkannte ?Vorlaeufer' der eigenen Sache immer neue Transformationsstufen vor dem Hintergrund der je aktuellen theologischen Entwicklungen. Stefan Michels entwickelt so den Wahrheitszeugendiskurs von Luther ueber Philipp Melanchthon und Georg Major bis zu Matthias Flacius neben seiner historiographischen Funktion aus den Zusammenhaengen und Entwicklungen der Wittenberger Theologie heraus. Dabei spannt er einen Bogen von den ersten Drucken der von Luther sog. ?Theologia Deutsch' bis zur zweiten Auflage des Wahrheitszeugenkataloges von Matthias Flacius im Jahr 1562.